Missbrauch von Ausweispapieren für dubiose Internetgeschäfte mit Luxusgütern

13 01 2012

ACHTUNG BETRÜGER! Aus gegebenem Anlass möchte ich darauf hinweisen, dass sich eine mir unbekannte Person unter Verwendung meines Namens und einer Kopie meines Personalausweises das Geld von ahnungslosen Mitbürgern erschleicht. Aktuell sind mir mehrere Fälle bekannt, bei denen die unbekannte Person sowohl Gold- und Silberbarren als auch iPhones und andere Luxusgüter auf Portalen wie www.gold.de, www.silber.de und www.quoka.de oder www.ebay.de anbietet. Wichtigstes Indiz für einen Betrugsfall: Achten Sie bei dem Ausweis auf die Adressdaten. Ist eine Adresse aus München (Klarastraße) angegeben, handelt es sich um eine von mir bereits abgemeldete Adresse, da ich kurzzeitig in Hamburg gewohnt habe. Inzwischen befindet sich mein Wohnsitz jedoch wieder in München und eine andere Adresse wurde angemeldet, die dem Betrüger nicht bekannt ist.

Veit Schumacher Personalausweis (Daten aus Sicherheitsgründen entfernt)

Die Masche ist dabei immer dieselbe: Die Person kontaktiert von sich aus direkt den Interessenten und bietet ein Geschäft an. Die angebotenen Produkte werden dabei deutlich unter dem üblichen Marktpreis angeboten. Der Kontakt wird dabei ausschließlich per E-Mail geführt. Als Nachweis für seine Identität verschickt die Person eine Kopie meines Personalausweises (siehe Foto) im JPEG-Format. Dadurch soll die Hemmschwelle gesenkt und Vertrauen erzeugt werden. Anschließend bittet die Person um eine Voraus- bzw. Anzahlung auf ein mir unbekanntes Konto bei der Stadtsparkasse Magdeburg bzw. der BankWirecard Bank AG in Aschheim. Nach Überweisung des (Teil-)Betrages wird der Kontakt seitens der unbekannten Person abgebrochen und lediglich bei Nichtzahlung weiter forciert. Versucht das Opfer sich daraufhin mit dem Anbieter in Verbindung zu setzen, laufen diese Bemühungen aufgrund seiner Falschangaben ins Leere.

Was sollten Sie tun, wenn Sie geschädigt wurden? Bitte speichern Sie jeglichen Schriftverkehr auf einem Datenträger bzw. drucken Sie die gesamte Konversation aus. Kontaktieren Sie Ihre Bank, um Ihre Zahlung rücküberweisen oder stornieren zu lassen, sofern dies möglich ist. Suchen Sie sofort die nächste Polizeidienststelle auf und erstatten Sie Anzeige gegen Unbekannt und lassen Sie die Beamten bei Bedarf mit mir in Kontakt treten. Die Polizeidienststelle 14 in München hat bereits eine Anzeige meinerseits vorliegen und geht dem Fall nach.

Kontakt:
Veit Schumacher
E-Mail: veit.schumacher@web.de
Mobil: 0178-1420424


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